Rimaldas Vikšraitis: Am Rand der bekannten Welt

 

2018 fand im Zephyr Museum Mannheim eine Ausstellung über den litauischen Fotografen Rimaldas Vikšraitis statt.

Der litauische Fotograf lebte mehrere Jahrzehnte in kleinen Orten tief auf dem flachen Land, wo das Leben von Entwurzelung, Armut, Alkoholismus und Promiskuität geprägt war. Er ist durch eine Hirnhautentzündung im Alter von 5 Jahren schwer körper- und sprachbehindert. Seine Aufnahmen erzählen ohne Filter von der Essenz des Lebens, von seiner Härte und den Schmerzen, aber ebenso von unerwarteter und tiefer Freundschaft und Freude.

 

Manche seiner Bilder werden den Litauen-Kenner vielleicht an eigene Erfahrungen erinnern.

"Ich will keine Bilder machen, die den Leuten gefallen, das ist nicht mein Ziel. Mir waren soziale Motive sehr wichtig. Darum beobachtete ich von Anfang an dieses Thema und erforschte das soziale Leben um mich herum. Davon will ich dem Betrachter erzählen".

"Ich versuche immer, die Beziehungen zu allen Fotografierten langfristig zu entwickeln. Ich bemühe mich auch, diese Beziehungen so lange wie möglich zu pflegen. All die Menschen, die ich ablichte, kenne ich in der Regel sehr, sehr lange."

 

Rimaldas Vikšraitis wird vom britischen Fotografen Martin Parr gefördert. Seitdem werden Vikšraitis Bilder weltweit gezeigt.

Hier ein Video des Zephyr Museums mit einer Kostprobe seiner Werke. Achtung: nichts für zarte Gemüter!

Buch-Clip zu "Am Rand der bekannten Welt" von Rimaldas Vikšraitis vom Zephyr Mannheim auf Vimeo.

 

 Der Katalog ist während der Ausstellung im Zephyr Museum in Mannhein, die ja noch bis zum 29.04.2018 läuft, zu einem vergünstigten Preis zu bekommen. Aktuell 35,90, danach 39,90 zzgl. Versand.

 

 

 

Zurück