Vilnius - Kleine Geschichte der Stadt

Tauber Vilnius Litauen Reise

Lektüre für den engagierten Vilnius Besucher!

 

Joachim Tauber und Ralph Tuchtenhagen: Vilnius-kleine Geschichte der Stadt

Laimondas Briedis: City of Strangers

Buchkritik von Dr. Ekaterina Mahkotina

Zuerst erschienen in den "Jahrbücher für Geschichte Osteuropas" des Osteuropa–Instituts Regensburg.

 

Joachim Tauber, Ralph Tuchtenhagen Vilnius. Kleine Geschichte der Stadt. Böhlau Verlag Köln, Weimar, Wien 2008. 284 S., 2 Ktn. ISBN: 978-3-412-20204-0.

Laimonas Briedis Vilnius. City of Strangers. Central European University Press Budapest, New York Budapest, New York 2009. 296 S., Abb., Ktn. ISBN: 978-963-9776-44-9.

Generell genießen die Städte, welche zu „Kultur­hauptstädten Europas“ erkoren wurden, besondere Aufmerksamkeit als Untersuchungsobjekte der Stadthistoriographie und Stadtanthropologie. Gerne wird dabei das „Europäischsein“ der Städte, vor allem ihre Multikulturalität und interethnischen Toleranz, beschworen und der Nachweis dafür durch eine historisierende Argumentation auch erbracht. Solche Stadtporträts lesen sich – leider meistens recht bemüht – als Abbilder der europäischen Multikulturalität. Ohne Zweifel – Stadtgeschichten lesen sich spannender als Stadtgeschichte. Lokalhistorie als Verflechtungsgeschichte zu erzählen hat mittlerweile Konjunktur in der Geschichtswissenschaft wie auch in den populärwissenschaftlichen Darstellungen. Beispiele dafür gibt es zur Genüge: Breslau / Wrocław, Lemberg / Lwów / L’viv, Königsberg / Kaliningrad, Si­biu / Hermannstadt. Zum ersten Mal in der Geschichte europäischer Kulturhauptstädte trägt dieses Jahr den Titel eine Stadt aus dem ehemaligen sowjetischen Raum: Vilnius, Hauptstadt des seit 1991 unabhängigen Litauen, das nun die besondere Zuwendung der Historiker und Essayisten genießt.

Die Geschichte von Vilnius kann man auf unterschiedliche Weise schreiben: Es konkurrierten – und konkurrieren zum Teil immer noch – mehrere nationale Meistererzählungen. Sie kann als Geschichte des jiddisch-jüdischen Vilne, des polnischen Wilno, des weißrussischen und russischen Vilna und des litauischen Vilnius erzählt werden. Vilnius ist eine Stadt mit sich wandelnder ethnischer Dominanz und sich entsprechend verändernden Herrschaftsloyalitäten, und um die Schlüsselfrage „Wem gehört Vilinius (und seine Geschichte)?“ wurde im letzten Jahrhundert viel Blut vergossen. Im Gegensatz zu Kaliningrad, L’viv und Wrocław ist Vilnius die Hauptstadt eines jungen Nationalstaates, was dazu verführen kann, seine Geschichte als Teil der harmonischen Nationalgeschichte zu schreiben – ganz entsprechend einer Stadtteleologie vom Gründungsmythos bis zum EU-Beitritt. Und da in der Moderne Vilnius, streng genommen, erst in der Sowjetzeit „litauisch“ wurde, versuchte man sowohl in der Sowjethistoriographie als auch in den gleich nach der Unabhängigkeit erschienenen Abhandlungen, durch die Ausblendung der „fremden Elemente“ der Geschichte – vor allem der polnischen – die Stadthistorie so zu verfassen, dass sie sich in das nationale Epos einpasste. Wenn man aber der mehrstimmigen und mehrschichtigen Stadt gerecht werden will, muss man ihre Geschichte als Verflechtung unterschiedlicher nationalhistorischer Narrative erzählen.

Diesen Ansatz verfolgen beide der hier zu rezensierenden Vilnius-Monographien. Sowohl das deutsche Werk „Vilnius. Kleine Geschichte der Stadt“ als auch das englische „Vilnius. City of Strangers“ bricht auf jeweils eigene Art und Weise die nationale Perspektive. Das zuerst genannte, von den ausgewiesenen Experten für den baltischen Raum Joachim Tauber und Ralph Tuchtenhagen verfasste Werk ist eine in gefälligem Stil geschriebene chronologisch geordnete Geschichte, die sich an ein breites Lesepublikum richtet. Das zweite, „Vilnius. City of Strangers“, von dem litauisch-kanadischen Geographen und Historiker Laimonas Briedis, ist ein essayistisches Lesebuch, welches Geschichte(n) aus den Perspektiven der Stadtreisenden erzählt. Durch diese etwas ungewöhnliche Darstellungsweise lernt der Leser die Stadt gleichzeitig aus unterschiedlichen, einander teilweise widersprechenden Blickwinkeln kennen. Beide Bücher können somit unterschiedlichen Gattungen zugeordnet werden, gemeinsam ist ihnen jedoch die gelungene Multiperspektivität der Geschichte.

Mit ihrem historischen Stadtbuch sind Tau­ber und Tuchtenhagen bestrebt, wie sie es selbst einleitend formulieren, dem deutschen Leser „das historische Vilnius und damit einen wichtigen Teil des heutigen Litauen und der litauischen Kultur näher zu bringen“. (S. 11) Die Geschichte der Stadt wird in die litauische Gesamtgeschichte eingeordnet, wobei die Autoren gleich am Anfang die so häufig idealisierte multi­ethnische Toleranz des städtischen Zusammen­lebens relativieren müssen: „nicht nur mit-, sondern oft neben- und manchmal auch gegeneinander lebten die Menschen in Vilnius“ (S. 11). Das Stadtbuch legt den Schwerpunkt auf die historischen Kontexte, zugleich wird dem Leser – durch zahlreiche Zitate und Auszüge aus Legenden, Zeitungsartikeln und Werken der Erinnerungsliteratur – auch die Atmosphäre der Stadt nahegebracht. Die Erzählung beginnt und endet mit dem Dialog zweier wohlbekannter Stadtbürger – eines Litauers (Tomas Venc­lo­va) und eines Polen (Czesław Miłosz) – über ihre Heimatstadt. Sie bezeugen, dass die Liebe zur selben Stadt – über die nationalen Grenzen und die gegensätzlichen Standpunkte in der Wilno-Frage hinweg – möglich ist.

Für die ersten 140 Seiten des Buches (Mittelalter und Frühe Neuzeit) zeichnet Ralph Tuchtenhagen, für den zweiten Teil (19.–20. Jahrhundert) Joachim Tauber verantwortlich. Dabei ist dem 20. Jahrhundert – als „dunkles Kapitel“ (S. 12) der Stadtgeschichte bezeichnet – der längste Abschnitt des Buches gewidmet. Dieser setzt somit den chronologischen Schwerpunkt und stellt zugleich auch den am spannendsten geschriebenen Teil der Stadtgeschichte dar.

Die Geschichte des mittelalterlichen Vilnius zu schreiben, die mit der ersten Erwähnung Litauens in den Quedlinburger Annalen 1009 beginnt, ist zugegebenermaßen ein schwieriges Un­terfangen. Tuchtenhagen weist den Leser vorab auf das Schweigen der Quellen der Mindaugas-Zeit hin. (S. 15) So muss der Autor, damit die mittelalterliche Geschichte nicht zu trocken ausfällt, die vielen Legenden und Stadtmythen einbeziehen, wobei diese nicht immer explizit als im Zuge der Nationalbewegung entwickelte Diskursmotive benannt werden. Gut erörtert sind dagegen soziale, religiöse, ethnische und kulturelle Fragen. Die Kurzporträts der Stadtbewohner – unter ihnen Ruthenen, Karäer, Juden, Tartaren, Russen, Weißrussen, Polen – machen den Ursprung der multiethnischen Gemengelage in Vilnius deutlich und die spätere Konkurrenz sowie den „Erzählkampf“ um Vilnius verständlich. Wenn auch bei der Darstellung des mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschehens einzelne faktische Fehler unterlaufen sind – so war beispielsweise Radziwiłł und nicht Sapieha, wie Tuchtenhagen meint, von 1653 ab der Wojewode von Vilnius, der den Krieg gegen Russland führte (S. 70), und der Heilige Kasimir saß entgegen der Behauptung des Autors nicht auf dem ungarischen Königsthron (S. 100) – so kann der erste Teil des Buches doch als eine gut lesbare Darstellung der fernen Vergangenheit angesehen werden.

Mit dem Kampf um die historische Identität der Stadt beginnt Joachim Tauber seine Erzählung des Stadtschicksals im 20. Jahrhundert, als Vilnius im Zuge des polnisch-sowjetischen Krie­ges zur polnischen Provinzstadt wird. In dieser Zeit sind die Litauer lediglich eine Minderheit in Wilno; zugleich wird das Feindbild der Polen entwickelt und geschichtspolitisch kultiviert. Dieser polnisch-litauische Antagonismus hatte auch im Zweiten Weltkrieg tragische Folgen: Nachdem die deutsche Wehrmacht im Juni 1941 Litauen besetzt hatte, begann die bewaffnete Auseinandersetzung zwischen der polnischen Untergrundarmee Armia Krajowa und den litauischen lokalen Aufständischen, die sich später unter dem General Povilas Plechavičius als lokale nationallitauische Sonderverbände kon­stituierten. Nach dem Ende des Zweiten Welt­krieges erlebte Wilno / Vilnius einen regelrechten Exodus – die Mehrheit der Polen wurde ins Landesinnere der Sowjet­union verbannt – es begann die Geschichte des „litauischen Vil­nius“, wobei die Litauer an diesem sowjetischen „Geschenk“ nicht nur Freude hatten, wie Tauber dies überzeugend im Kapitel zur Zeit der sowjetischen Okkupation zeigt.

Einen besonderen Platz nimmt die Geschichte der Juden in Vilnius ein. Das Schicksal des früheren Zentrums der jiddischen / litvakschen Kultur und Aufklärung Vilne war im Zweiten Weltkrieg ein überaus trauriges. 96 % der jüdischen Bevölkerung Litauens wurden in der Shoah vernichtet. Die Aufarbeitung dieses „dunklen Kapitels“ der eigenen Geschichte – nicht wenige Litauer waren Nazi-Kollaborateure und hatten sich an dem Genozid beteiligt – unterlag in der Sowjetzeit einem Tabu und wurde erst vor etwa zehn Jahren durch eine Internationale Historikerkommission begonnen.

Bei allen guten Ansätzen in dem hier besprochenen Buch wäre eine Verortung der Zeit (d.h. der historischen Faktographie) im gegebenen topographischen Raum, eine Anbindung der Ereignisse an bestimmte Erinnerungsorte und Rituale wünschenswert gewesen. Wenn man beispielsweise über den Zweiten Weltkrieg und Vilnius spricht, sollte man den Militärfriedhof Antakalnis mit dem sowjetischen Ehrenmal nicht außer Acht lassen – bis heute spielt er eine identitätsstiftende Rolle für die Gemeinde der in Vilnius lebenden Veteranen der 16. Division der Sowjetarmee sowie für die russische Minderheit. Paneriai ist nicht nur ein jüdischer, sondern auch ein polnischer, litauischer – siehe das Denkmal für die Plechavičius-Soldaten – und russischer Gedenkort. Der Symbolwechsel im Stadtbild – die Peripherisierung der kommunistischen Denkmäler durch ihre Verlegung ins Freilichtmuseum Gruto Parkas – könnte auch im Kontext der Stadtgeschichte erwähnt werden. Schließlich gab es in Vilnius nicht nur das Černjachovskij-Denkmal (das übrigens nicht vor dem Bahnhof, wie der Autor schreibt, sondern am Anfang des Gediminas-Prospekts stand) und das Lenin-Denkmal: Es existierten auch Bronzenskulpturen von Kapsukas und Dzeržinskij sowie das Museum der Revolution als zentrales Museum des Landes.

Wichtig wäre außerdem die Verwendung von Abbildungen in einem solchen Format historischer Literatur gewesen: Illustrationen und Karten hätten den Stadtführer lebendiger gemacht und somit die Zeit an den Raum gekoppelt. Dagegen sind der Überblick über den Forschungsstand zu den verschiedenen Zeitepochen, eine Zeittafel, Listen der Stadtherrscher sowie Bibliographie und Register wertvolle Orientierungshilfen. Sie ermöglichen ein schnelles Nachschlagen und machen das Buch somit für den ersten Einstieg in die Thematik gut geeignet. Zudem erfreut sich der Leser an dem optimistischen Ausblick der Autoren: Der Schlussabsatz und zugleich das Fazit des Buches ist ein europäisches „Happy End“: die Stadt habe an Konfliktpotential verloren – ihre Einwohner sind zuerst und vor allem Vilniuser – und erst dann Litauer.

Ein ähnliches Bild – jeder ist in Vilnius heimisch und fremd zugleich – zeichnet der litauische Historiker Laimonas Briedis. Sein Buch schließt mit einer Prophezeiung: „Welcome, the Strangers! You will be a stranger. Soon!“ (S. 251). Diese Gedichtzeile des deutschen Dichters der Nachkriegszeit Johannes Bobrowski ist eines der vielen Zitate, aus welchen diese Geschichte von Vilnius zusammengeflochten ist. Der Autor selbst hält sich eher zurück und lässt in seinem Buch viele Stimmen sprechen: Polen, Deutsche, Juden, Franzosen, Russen, Amerikaner und Briten. Die Erfahrungen der Vilnius-Reisenden mit der Stadt sind widersprüchlich: Am besten beschreiben sie die Notizen des im Vorwort eingeführten polnischen Photographen Jan Bułhak, von dem auch zahlreiche Illustrationen stammen: „A meeting with Wilno is a trial of the soul, a test of human perception. […] so here is our Wilno: some say the city is dirty, poor and dull; others assert that it is lovely, exceptional and noble place.” (S. 14).

Briedis positioniert sich somit auch als Frem­der in der Stadt; er geht bewusst auf Dis­tanz, um seine Protagonisten, die Vilnius-Besucher, dem Leser besser nahezubringen. Das Buch ist, wie es der Autor formuliert, eines über Distanz und Entdeckung, über Grenzbereiche und graue Zonen im Leben und in der Topographie der Stadt. Es ist somit eine Stadtgeschichte der besonderen Art, zusammengeschrieben aus Reiseberichten, offiziellen Darstellungen und Amtsblättern, persönlichen Briefen, militärischen Mitteilungen und Tagebucheinträgen. Die­se Distanz eines geborenen Bürgers von Vilnius zu den nationalgesinnten Perspektiven der Geschichtsschreibung wirkt auf den Leser sympathisch. Gleich zu Anfang des Buches stellt Briedis fest: Die Stadt besitzt keine „spezifischen“ und allein gültigen Narrative, sondern sie besitzt gleich mehrere.

Briedis folgt neben der histoire croisée offenbar noch einem anderen Trend und versucht die Geschichte von Vilnius als eine europäische Geschichte zu erzählen. Damit wiederholt er die schon klassisch gewordenen Attribute des Europäischseins (Brücke zwischen Ost und West, multikulturelle Toleranz, Einheit und Eintracht in der Vielfalt), welche er in Vilnius sucht und auch zu finden vermag. Dass das Buch mit dem Hinweis auf den geographischen Mittelpunkt Europas – 25 km von Vilnius – anfängt, erscheint vor diesem Hintergrund geradezu logisch.

Briedis versteht es aber, die Geschichte von Vilnius als eine konsequente Geschichte des langen Weges nach Europa zu erzählen, ohne den Leser durch die mögliche Künstlichkeit der Argumente zu irritieren: Während Litauen und die Siedlung an den Flüssen Vilnia und Neris in den Chroniken des Deutschen Ordens zunächst als „Wildnis“ (was auch als Namensursprung der Stadt gedeutet wird) erscheint, sollte es sich alsbald im Großfürstentum Litauen zum „Bollwerk des Christentums“ entwickeln (S. 54). Danach wird es als Peripherie in Polen-Litauen wieder bedeutungslos und schließlich zu einer Provinz im Zarenreich. Der Weg nach Europa aus der auch von Dostoevskij beschriebenen „dunklen und düsteren Ecke“ wird fortgesetzt durch das moderne Vilnius: Die europäischen Erinnerunsgsorte sind zuerst und vor allem die vielen Friedhöfe von Vilnus – der polnische Rassos, der umkämpfte Antakalnis, die verdrängten und neuentdeckten jüdischen Friedhöfe, das Massengrab Tuskulenai. Hier folgt Briedis seiner Leitidee der städtischen Mehrschichtigkeit: Es sind die bestatteten Toten, die die Stadt Vilnius in unterschiedliche Geschichten – und nationale Identitäten – teilen.

Das Buch vermittelt etwas Melancholie, wenn der Autor sagt, dass die Exil-Vilniuser nach dem Kollaps der Sowjetunion in „ihrer“ Stadt das eigene – das polnische oder das jüdische Vilnius suchten, es aber nicht finden konnten: Die Stadt ist ihren Bürger fremd geworden. In der „Dekade der Gewalt“ 1939–1949 wurde die Stadtbevölkerung beinahe komplett, nämlich zu 90 %, ausgetauscht. Die Stadt musste zur sozialistischen Hauptstadt von morgen werden, und gerade ihre multikulturelle Vergangenheit stellte eine besondere Herausforderung für Moskau dar. Dies lässt umso mehr das Schicksal der Stadt als ein europäisches Schicksal deuten, wie es Milan Kundera als „gekidnapptes Europa“ in Bezug auf die Staaten des Ostmitteleuropas formuliert hat. Vilnius „Rückkehr nach Europa“ erscheint somit historisch legitimiert: Zunächst im dunklen Mittelalter „durch die Beilklinge“ (!) europäisch geworden, hätte Vilnius seine europeaness durch die Jahrhunderte hinweg bewahrt.

„City of Strangers“ ist eine Beschreibung der europäischen Kulturhauptstadt 2009 als Stadt der Fremden, und eine aus der Sicht der Fremden zugleich. Briedis verdient Anerkennung für sein anregend und lebendig geschriebenes historisches Lesebuch über Vilnius, das, obwohl essayistisch verfasst, durch einen sorgfältigen Umgang mit den historischen Quellen und Fakten überzeugt.

Beide hier besprochene Bücher bieten dem historisch interessierten Leser eine spannende Lektüre und können sehr gut in Ergänzung zueinander gelesen werden. Sie vermögen zwar keine Forschungslücke in der bisherigen Fachliteratur zur litauischen Geschichte schließen, bieten jedoch die Geschichte einer „Stadt in Europa“ (Venclova) auf hohem Niveau.

 

Empfehlenswert auch das Buch von Thomas Venclova: Vilnius- eine Stadt in Europa

 

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