Mit dem Fahrrad zu den litauischen Wurzeln

 

Wilhelm Schröder hat über seine Fahrradtour nach Litauen eine sehr schöne und informative Homepage gemacht.

 

Mit dem Rad unterwegsFoto: W.Schröder

Einige seiner Erfahrungen haben wir auch gemacht.

 

- So solte man auf den Fähren nach Litauen möglichst ein Bett buchen. Auf den Pullmannsitzen bekommt man kein Auge zu. Und der Fußboden ist schnell belegt.

- Als Gastgeschenke sollte man keinen Honig verschenken ( war eine Empfehlung, die Herr Schröder aus einem Reiseführer hatte). Die Litauer sind zurecht stolz auf ihren eigenen Honig.

- Fragen über die Vergangenheit (im Memelland über die deutsche, in ganz Litauen über die jüdische Geschichte ) sind nicht gut gelitten. Die Litauer haben Angst um ihre Häuser, falls deren Herkunft unklar ist. (Menschlich gesehen verständlich).

- Deutschland war nach der Wende für Litauen sehr wichtig. Heute orientiert man sich internationaler und lernt/spricht mehr englisch.

- Herr Schröder wundert sich über die Besorgnis der Litauer für seine Fahrräder. Meine Meinung, und ich lasse mich gerne korrigieren:

Es gibt in Litauen einige Neider, die nichts selber aufbauen, sondern sich stattdessen bei anderen bedienen. (Mir wurde 1994 in Vilnius ein Auto geklaut). Gut auf seine Sachen aufzupassen ist besser, als die anschliessenden Scherereien.

Hier kann man sich Anregungen und Tips für den eigenen Trip holen. Hier gehts weiter